Warum versagen Ihre DTH-Bohrer nach zwei Tagen? Die versteckten Fallen aufgedeckt

26-11-2025

Auf Minen und Baustellen sind Bohrmeißel wahre „Angriffswerkzeuge“ – doch viele Teams kennen das frustrierende Szenario: Ein frisch montierter Bohrmeißel bricht innerhalb von zwei Tagen durch einen Riss oder Einsturz. Neben Verzögerungen im Zeitplan summieren sich die Kosten für wiederholte Austausche schnell. Häufige Bohrmeißelausfälle sind selten zufällig; vielmehr sind sie die Folge übersehener „versteckter Fallen“, die auf Fehleinschätzungen von Kosten und Effizienz beruhen.

DTH Drill Bits

Falle 1 – Der Billiglock: Geld sparen und ein minderwertiges Produkt kaufen. Die häufigste Falle ist die Billigfalle. Auf dem Markt können DTH-Bohrer mit identischen Spezifikationen um das Zweifache oder mehr im Preis variieren. Käufer, die Kosten sparen möchten, greifen oft zur günstigsten Option und merken nicht, dass ein niedriger Preis oft bedeutet, dass an der Qualität gespart wird.

Die Schneidzähne sind die entscheidenden, lasttragenden Teile eines DTH-Bohrmeißels. Hochwertige Meißel bestehen aus hochfesten Legierungen und werden präzise geschmiedet, um scharfe, verschleißfeste Zähne zu formen, die selbst in hartes Gestein eindringen können. Billige Meißel hingegen werden oft aus minderwertigen Legierungen oder gewöhnlichem Stahl gegossen; sie mögen auf den ersten Blick ähnlich aussehen, weisen aber eine poröse Mikrostruktur und unzureichende Härte auf. Beim Einsatz gegen harte Gesteinsformationen wie Granit oder Basalt versagen diese Nachahmerprodukte sofort – Zähne brechen ab oder lösen sich ganz. Die scheinbaren Einsparungen verfliegen, sobald Ausfallzeiten und wiederholte Ersatzteile berücksichtigt werden, und der Gesamtschaden übersteigt die anfängliche Preisdifferenz bei Weitem.

Falle 2 – Wärmebehandlung ignorieren: „Zerbrechliche Kekse“ entstehen. Noch heimtückischer als billige Materialien ist die Falle der Wärmebehandlung. Wenn das Material das Gerüst des Bohrers bildet, verleiht die Wärmebehandlung diesem Gerüst Zähigkeit und Festigkeit. Viele Käufer konzentrieren sich nur auf die Spezifikationen des Basismaterials und vernachlässigen die Wärmebehandlung – ohne zu erkennen, dass ein unbehandelter Bohrer wie ein zerbrechlicher Keks ist: Er sieht massiv aus, zerbricht aber unter Belastung.

Hochwertige DTH-Bohrmeißel durchlaufen mehrere Wärmebehandlungsschritte wie Härten und Anlassen unter präziser Kontrolle von Temperatur und Abkühlgeschwindigkeit. Dadurch entstehen Zähne, die ausreichend Härte zum Brechen von Gestein mit genügend Zähigkeit zum Abfedern von Stößen kombinieren. Minderwertige Produkte, bei denen wichtige Wärmebehandlungsschritte ausgelassen werden, weisen ungleichmäßige innere Strukturen und zahlreiche Spannungskonzentrationspunkte auf; unter dem Bohrvorgang brechen sie von innen nach außen. Die Oberfläche mag intakt erscheinen, doch nach dem Entfernen des Bohrgestänges zeigt sich, dass der Meißel innerlich gebrochen und unbrauchbar ist.

Falle 3 – Der Irrglaube vom „Universalbohrer“: Alleskönner, aber nichts richtig. Abgesehen von Material- und Prozessfehlern verursacht der Glaube an einen „universellen“ Bohrer viele Probleme. Wenn Käufer fragen, ob ein einziger Bohrer für alle geologischen Gegebenheiten geeignet ist, verkennen sie die Grundlagen der DTH-Konstruktion. Unterschiedliche Gesteinsformationen erfordern unterschiedliche Zahnprofile, Legierungen und Spül-/Absauggeometrien: Weiche Böden benötigen abgerundete Zähne und große Bohrgutkanäle für einen effizienten Abtransport; verwittertes Gestein profitiert von schärferen Zähnen und Legierungen mittlerer Härte, um den Bruch zu verbessern; harter Granit erfordert Schneidzähne aus sehr harten Legierungen, um extremem Abrieb standzuhalten. Einen einzigen Bohrer als Allheilmittel zu betrachten, ist wie der Versuch, Bewehrungsstahl mit einem Küchenmesser zu schneiden – entweder verschleißt der Bohrer schnell oder die Zähne brechen. Was wie der Komfort erscheint, den Bohrer nicht wechseln zu müssen, verringert tatsächlich die Bohreffizienz und beschleunigt den Verschleiß.

So vermeiden Sie diese Fallstricke: Perfektionismus ablegen, risikobewusst einkaufen. Um schnelle Ausfälle von DTH-Bohrmeißeln zu vermeiden, müssen Sie die Denkweise „billigstes oder perfektes Universalprodukt“ aufgeben und einen risikobewussten Beschaffungsansatz verfolgen. Die Jagd nach null Fehlern oder dem niedrigsten Preis ist kontraproduktiv: Die Fixierung auf den Preis birgt das Risiko, Materialfehler zu übersehen, und die Forderung nach einer Einheitslösung beeinträchtigt die Bohrspezifik.

Ein rationaler Ansatz besteht darin, Bohrmeißel auszuwählen, die auf die Geologie des Bohrplatzes abgestimmt sind, Preise nur für Produkte zu vergleichen, die den Material- und Prozessstandards entsprechen, und kleinere optische Mängel zu akzeptieren, die die Bohrleistung nicht beeinträchtigen. Investieren Sie Zeit in die Überprüfung der Materialspezifikationen, die Prüfung der Wärmebehandlungsdokumentation und die Abstimmung des Bohrmeißeldesigns auf die Bodenverhältnisse, anstatt sich darauf zu versteifen, ob ein Produkt günstiger oder universell einsetzbar ist.

Die Lebensdauer von DTH-Bohrmeißeln ist kein Zufall. Bohrmeißel, die nach zwei Tagen ausfallen, deuten in der Regel eher auf Beschaffungsfehler als auf unerklärliche Qualitätsprobleme hin. Indem Sie der Versuchung von „zu billig“ und „Einheitsbohrmeißel“ widerstehen und stattdessen Materialqualität, fachgerechte Wärmebehandlung und geologische Eignung priorisieren, wählen Sie wirklich langlebige Bohrmeißel und investieren Ihr Budget optimal in die Effizienz auf der Baustelle.

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