Ist der Pufferdruck an der Gesteinsbohranlage zu hoch? Drei Schritte zur Diagnose und Vermeidung von Ausfällen.

07-01-2026

Weist Ihre Gesteinsbohranlage dauerhaft hohen Pufferdruck oder eine unzuverlässige Druckregelung auf? Dieses Problem verringert nicht nur die Bohreffizienz, sondern kann auch das System überlasten, die Öltemperatur erhöhen und – in schweren Fällen – kritische Komponenten beschädigen, was die Lebensdauer der Anlage verkürzt und die Sicherheit gefährdet. Im Folgenden werden häufige Fehlerszenarien, wahrscheinliche Ursachen und praktische Abhilfemaßnahmen erläutert.

Häufige Fehlerszenarien und Lösungen

Rock Drilling Rig

Szenario 1 – Druckspitzen während des Betriebs

  • Hauptsymptom: Die Bohranlage läuft im Leerlauf normal, aber der Pufferdruck steigt sprunghaft an und überschreitet die zulässigen Grenzwerte, sobald mit dem Bohren begonnen wird.

  • Gezielte Korrektur: Überprüfen Sie den Sollwert des Förderdrucks. Reduzieren Sie den Förderdruck schrittweise in Abhängigkeit von der Gesteinshärte und überwachen Sie dabei den Pufferdruck genau. Sinkt der Pufferdruck parallel zur Reduzierung des Förderdrucks, ist die Ursache ein zu hoher Sollwert des Förderdrucks. Stellen Sie den Förderdruck auf einen Wert ein, der der Gesteinshärte entspricht, um das normale Verhalten wiederherzustellen.

Szenario 2 – Hoher Druck im Leerlauf

  • Wichtigstes Symptom: Der Pufferdruck ist bereits deutlich über dem Normalwert (zum Beispiel über 4,5 MPa), während die Anlage im Leerlauf ist, was auf einen internen Systemfehler hinweist.

  • Gezielte Inspektions- und Reparaturmaßnahmen:

    1. Überprüfen Sie die Hauptpufferleitungen auf Metallspäne, Schlamm oder Ablagerungen, die Verstopfungen verursachen könnten – dies sind häufige Ursachen für anormalen Druck.

    2. Reinigen Sie das Hydrauliksystem: Falls Verstopfungen festgestellt werden, führen Sie eine vollständige Hydraulikspülung durch und ersetzen Sie die Hydraulikölfilterelemente, um ein erneutes Verunreinigen zu verhindern.

    3. Überprüfen Sie die Pufferventilbaugruppe: Achten Sie auf Federermüdung oder -ausfall sowie auf beschädigte Dichtungen. Diese Mängel beeinträchtigen die Druckregelungsfunktion des Ventils unmittelbar; tauschen Sie verschlissene oder defekte Teile umgehend aus.

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Wichtige Sicherheitswarnungen und Grundsätze für den korrekten Umgang

  • Schlagbohren ist verboten, wenn der Pufferdruck abnormal ist.

Richtige Handhabung

  1. Die Anlage muss sofort gestoppt und der Restdruck im System vollständig abgelassen werden, um Folgeschäden an den Bauteilen zu vermeiden.

  2. Versuchen Sie nicht, die Anlage mit Gewalt zu starten oder die Steuerungseinstellungen wiederholt zu verändern – solche Aktionen können den Fehler verschlimmern und den Schaden vergrößern.

  3. Wenden Sie sich an qualifiziertes Servicepersonal, das eine vollständige Inspektion mit professioneller Diagnoseausrüstung durchführt, die Ursache genau ermittelt und die notwendigen Reparaturen durchführt.


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