Sicherheitsrichtlinien für konische Gesteinsbohrwerkzeuge
Sicherheitsrichtlinien für konische Gesteinsbohrwerkzeuge
Konische Gesteinsbohrwerkzeuge sind unverzichtbare Verschleißteile für handgeführte Gesteinsbohrmaschinen und kleinere Bohrprojekte. Der sachgemäße Einsatz verlängert die Lebensdauer von Bohrgestänge und Bohrmeißeln, reduziert Bruch und Beschädigung und senkt die Betriebskosten. Das Personal sollte standardisierte Verfahren befolgen und unsachgemäße Demontage, das Mischen von verschlissenen und neuen Werkzeugen sowie nicht vorschriftsmäßige Nacharbeiten vermeiden.
Geräteauswahl und Montage
Vor Arbeitsbeginn ist der Gesteinsbohrer zu prüfen, wobei besonderes Augenmerk auf den Verschleiß der Buchsen zu legen ist. Stark verschlissene oder verformte Buchsen müssen umgehend ausgetauscht werden.
Beschädigte, verbogene oder gerissene gebrauchte Bohrstangen dürfen nicht mit neuen Bohrern kombiniert werden. Das Mischen alter und neuer Bohrwerkzeuge kann zu ungleichmäßiger Belastung und vorzeitigem Verschleiß führen.
Standard-Demontageverfahren
Verwenden Sie die dafür vorgesehenen Demontagewerkzeuge und befolgen Sie die vorgegebene Demontagereihenfolge. Korrekte Demontageverfahren schützen sowohl Bohrer als auch Bohrgestänge.
Vermeiden Sie Hämmern, gewaltsames Entfernen oder sonstige unsachgemäße Handhabung. Unsachgemäße Demontage kann den Bohrkopf beschädigen, konische Passflächen beschädigen oder das Bohrgestänge brechen, was die Kosten für Verbrauchsmaterialien erhöht und die Bauarbeiten verzögert.

Kegelnachschleifen und Reparatur
Beim Nachschleifen von konischen Abschnitten darf die Konizität nicht abgeschreckt werden. Die Nachbearbeitung muss die erforderliche Maß- und Geometriegenauigkeit gewährleisten.
Unzureichende Bearbeitungsgenauigkeit kann zu Maßabweichungen und falschen Kegelwinkeln führen, wodurch die Kontaktqualität und Passgenauigkeit beeinträchtigt werden. Außerdem kann sie die Bohrleistung verringern und zu Beschädigungen der passenden Bohrer führen.
Tägliche Pflege und Verschleißprävention
Führen Sie ein Lebenszyklusmanagement für Werkzeugausgabe, Feldeinsatz, konforme Nachbearbeitung und Verschrottung ein. Bei Schaftendebruch, Stangenverbiegung oder starkem Kegelverschleiß ist die Verwendung des Werkzeugsatzes einzustellen und dieser umgehend zu entsorgen.
Effizienz- und Kostenkontrolle
Standardisierte Betriebsabläufe, regelmäßige Wartung, vorschriftsmäßige Nachbearbeitung und rechtzeitiger Austausch können die Nachschleifintervalle verlängern und die Gesamtproduktivität beim Bohren steigern. Eine angemessene Lagerhaltung reduziert zudem unnötig gebundenes Kapital in Verbrauchsmaterialien.




