Warum immer mehr Minen auf DTH-Bohrwerkzeuge achten
Auf einer Minenanlage steht normalerweise die Bohranlage im Mittelpunkt.
Es ist groß, laut und ständig in Bewegung. Daher liegt die Annahme nahe, dass die Bohranlage die Bohreffizienz bestimmt. Doch jeder, der lange in einem Bergwerk gearbeitet hat, kennt die umfassendere Antwort:
Die Bohranlage entscheidet darüber, ob der Auftrag durchgeführt werden kann. Die Bohrwerkzeuge bestimmen die Dauer, die Geschwindigkeit und die Wirtschaftlichkeit.
Aus diesem Grund beginnen immer mehr Bergbauunternehmen, sich eingehender mit DTH-Hämmern, DTH-Meißeln, Bohrgestängen und dem Rest des Bohrlochsystems auseinanderzusetzen.
Ein DTH-System ist mehr als nur ein Bohrer.
Wenn von DTH-Bohrwerkzeugen die Rede ist, denkt man oft nur an den Bohrer.
In der Praxis kann ein komplettes DTH-System Folgendes umfassen:
DTH-Hammer
DTH-Bohrer
Bohrstangen
Schaft- oder Verbindungskomponenten
Teile der Luftverteilung
Hartmetallknöpfe und Bohrkörperkonstruktion
Der Hammer erzeugt Schlagenergie. Der Bohrmeißel überträgt diese Energie in das Gestein. Das Bohrgestänge leitet Schlagenergie und Druckluft weiter. Das Druckluftsystem treibt den Hammer an und transportiert das Bohrklein ab.
Eine Schwäche in einem dieser Teile kann die Gesamtleistung beim Bohren beeinträchtigen.
Die tatsächlichen Kosten sind höher als der Kaufpreis des Werkzeugs. Ein Bergwerk sollte Folgendes berücksichtigen:
Durchdringungsrate
Werkzeuglebensdauer
Luft- und Kraftstoffverbrauch
Stabwechselfrequenz
Ungeplante Ausfallzeiten
Ausfallrate
Kosten pro gebohrtem Meter
Ein billiges Werkzeug, das immer wieder Ausfälle verursacht, kann teurer sein als ein qualitativ hochwertigeres Werkzeug mit längerer Lebensdauer.

Warum dieselbe Anlage sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern kann
Zwei Minen können die gleiche Bohranlage verwenden und dennoch eine sehr unterschiedliche Tagesproduktion erzielen.
Ein Bohrteam schafft über 200 Meter pro Tag, während ein anderes nur 150 Meter erreicht. Ein Bohrmeißel kann in einer Formation eine Woche halten, während ein anderer schon nach drei Tagen verschleißt.
Der Unterschied liegt oft nicht an der Bohranlage selbst, sondern in der Abstimmung zwischen Bohrwerkzeugen, Kompressor, Gestein und Betriebsmethode.
Ein DTH-Hammer, der für das Bohrloch und die Formation zu klein ist, kann zu wenig Schlagenergie liefern. Ein Bohrer mit falscher Tastenanordnung kann sich schnell abnutzen. Ein Bohrgestänge mit schlechter Ausrichtung oder beschädigtem Gewinde kann Energie im gesamten Bohrstrang verschwenden.
Das Typenschild des Geräts erzählt nicht die ganze Geschichte.
1. Eine stabile Aufpralleffizienz ist wichtig.
Ein DTH-Hammer ist ein Hochfrequenz-Schlagmotor. Seine interne Luftverteilung steuert die Kolbenbewegung und damit die auf den Meißel übertragene Energie.
Wenn der Luftweg instabil wird oder der interne Verschleiß zunimmt, kann die Besatzung Folgendes feststellen:
Geringere Aufprallfrequenz
Energieverlust
Sinkende Durchdringungsrate
Höherer Luftverbrauch
Zunehmend uneinheitliche Bohrergebnisse
Gelegentlich auftretende langsame Bohrvorgänge sind nicht das Hauptproblem. Das größere Problem ist ein kontinuierlicher Effizienzverlust während einer langen Schicht.
Ein ausgereifter DTH-Hammer sollte auch nach längerem Betrieb noch eine stabile Leistung erbringen, vorausgesetzt, die Luftzufuhr, Schmierung, Spülung und Wartung sind korrekt.
Bei der Beurteilung eines Hammers sollte man nicht nur auf seine Schlaggeschwindigkeit im Neuzustand achten, sondern auch darauf, wie gut er seine Leistung nach längerem Bohren beibehält.
2. Der Verschleiß des Meißels hängt von mehr als nur der Hartmetallgröße ab.
Der Bohrmeißel ist das Teil, das direkt mit dem Gestein in Kontakt kommt. Hartes Gestein, geklüftetes Gestein und verwitterte Gesteinsschichten stellen unterschiedliche Anforderungen an den Bohrmeißel.
Viele Käufer vergleichen Bohrer immer noch anhand des Preises, der Größe des Hartmetallknopfes oder der scheinbaren Dicke des Gehäuses. Diese Details sind wichtig, aber nicht ausreichend.
Weitere Faktoren sind:
Schaltflächenlayout
Gesichtsdesign
Kapazität zur Entfernung von Schnittgut
Wärmebehandlung des Stahlkörpers
Messgeräteschutz
Kompatibilität mit dem Hammer und der Formation
Das Spülen ist besonders in harten Gesteinsformationen wichtig. Kann das Bohrklein nicht effizient aus dem Bohrloch abgeführt werden, kann der Bohrer immer wieder dieselben Gesteinsfragmente zerkleinern. Dies erhöht den Verschleiß, birgt die Gefahr von Verstopfungen und kann zu Abweichungen im Bohrloch führen.
Unzureichende Spülung verkürzt nicht nur die Lebensdauer des Bohrers, sondern kann auch die Belastung von Bohrgestänge und Hammer erhöhen.
3. Stabilität des Qualitätskontrollsystems für Bohrgestänge
Einige der unsichtbarsten Verluste auf einer Minenanlage entstehen durch die Bohrgestänge.
Häufige Probleme mit der Pleuelstange sind:
Schneller Gewindeverschleiß
Stangenbruch
Luftleckage
Schlechte Konzentrizität
Biegung
Inkonsistente Verbindung
Bei ungenauer Bohrgestängegenauigkeit summieren sich die Folgen mit der Zeit. Das Bohrloch kann von der geplanten Position abweichen, es kann zu Energieverlusten durch den Bohrvorgang kommen, und das gesamte Bohrsystem kann an Effizienz einbüßen.
In großen Tagebauen gewinnt die Geradlinigkeit des Bohrlochs zunehmend an Bedeutung, da sie das endgültige Sprengmuster beeinflusst. Das Bohrgestänge ist daher nicht nur ein Verbrauchsmaterial. Es kann die Fragmentierung, die Vibrationen und die Leistung des gesamten Bohr- und Sprengprozesses beeinflussen.
Die entscheidende Kennzahl: Kosten pro Meter
Bei der Beschaffung im Bergbau entfernt man sich zunehmend vom niedrigsten Einkaufspreis.
Immer mehr Betreiber berechnen die Kosten pro gebohrtem Meter. Dadurch ergibt sich ein klareres Bild vom tatsächlichen Wert des Werkzeugs.
Ein preisgünstiges DTH-Tool kann teuer werden, wenn es folgende Folgen hat:
Langsames Bohren
Häufiger Bitwechsel
Wiederholte Stangenwechsel
Hoher Luft- oder Kraftstoffverbrauch
Mehr Ausfallzeit
Schlechte Lochqualität
Nachbearbeitung nach dem Bohren
Ein aussagekräftigerer Vergleich wäre:
Kosten pro Meter
Durchschnittliche Penetrationsrate
Lebensdauer von Meißel und Hammer
Ausfallzeiten aufgrund von Störungen
Eignung für den tatsächlichen Felsen
Verfügbarkeit von Ersatzteilen
Reaktionszeit des Lieferanten
Das beste Messgerät ist nicht unbedingt das mit dem niedrigsten Rechnungspreis. Es ist das Messgerät, das unter realen Einsatzbedingungen stabile Messwerte liefert.
Warum Heim-DTH-Geräte an Bedeutung gewinnen
Viele Bergwerke bevorzugten früher standardmäßig importierte Bohrwerkzeugmarken. Die einheimischen Hersteller von DTH-Werkzeugen haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Fortschritte sind zu erkennen in:
Wärmebehandlungskontrolle
Hartmetallwerkstoffe
Präzisionsbearbeitung
Produktkonsistenz
Anpassung an die Gesteinsbeschaffenheit
Lebensdauerleistung
Die inländische Versorgung kann auch praktische Vorteile bieten:
Kürzere Lieferzeiten
Stabilere Ersatzteilverfügbarkeit
Schnellere technische Reaktion
Einfachere Kommunikation
Wettbewerbsfähigere Gesamtkosten
Für ein Bergwerk, in dem kontinuierlich und intensiv gebohrt wird, können diese betrieblichen Vorteile wichtiger sein als der Markenruf allein.
Stellen Sie das komplette Bohrpaket zusammen
Ein DTH-Hammer sollte nicht isoliert ausgewählt werden. Hammer, Meißel, Gestänge, Schaft, Kompressor, Spülsystem und Gesteinsformation müssen als ein System betrachtet werden.
Vor dem Werkzeugwechsel Folgendes prüfen:
Lochdurchmesser und Tiefe
Gesteinshärte und Abrasivität
Bruch- und Wasserbedingungen
Kompressordruck und Luftvolumen
Kompatibilität von Stange und Gewinde
Bitface-Design
Erforderliche Produktionsrate
Tatsächliche Kosten pro Meter
Gaea Rock liefert DTH-Hämmer, DTH-Bohrmeißel, Bohrstangen, Schaftadapter und verwandte Bohrwerkzeuge für den Bergbau, Steinbruchbetrieb, das Bauwesen, den Tunnelbau und Gründungsarbeiten.
Die Bohranlage mag die auffälligste Maschine auf der Baustelle sein. Doch die Bohrstrangkonstruktion ist der Ort, an dem ein Großteil der Produktivität und der Kosten entschieden wird.




