Warum 23CrNi3Mo bei Gesteinsbohrstangenanwendungen führend ist
23CrNi3Mo eignet sich aus mehreren Gründen besonders gut zur Herstellung von Gesteinsbohrstangen:
Erstens entspricht sein Materialprofil optimal den Anforderungen im Einsatz. Das Material bietet hohe Festigkeit, hohe Zähigkeit und gute Korrosionsbeständigkeit. Im Betrieb sind Gesteinsbohrgestänge hochfrequenten Stoßbelastungen und starkem abrasivem Verschleiß durch den Gesteinskontakt ausgesetzt. Die hohe Festigkeit von 23CrNi3Mo trägt zur Stabilität und Langlebigkeit des Gestänges unter diesen Bedingungen bei, während seine ausgezeichnete Zähigkeit eine schnelle Erholung nach Stößen ermöglicht und so ermüdungsbedingte Brüche und ungeplante Ausfallzeiten reduziert. Diese Kombination macht es zur idealen Wahl für die Herstellung von Gesteinsbohrgestängen.
Zweitens ist es in der Industrie weit verbreitet und bewährt. Sowohl im Inland als auch international findet 23CrNi3Mo breite Anwendung in der Bohrwerkzeugbranche für Bohrmeißel, Schaftadapter und Bohrgestänge. Beispielsweise werden die von Yantai Gaea Rock hergestellten Sechskant-Bohrgestänge aus 23CrNi3Mo gefertigt und einer integrierten Vakuumvergütung unterzogen. Diese Gestänge sind mit zahlreichen bekannten Großbohranlagen kompatibel und erreichen eine Standzeit von bis zu 3.000 Metern.
Drittens erfüllt es die anspruchsvollen Anforderungen im Untertagebau. Die Bedingungen im Kohlebergbau sind besonders rau, da Gesteinsbohrgestänge dort unter starker axialer Belastung durch hochfrequente Stöße stehen und gleichzeitig Korrosion widerstehen müssen. 23CrNi3Mo erfüllt diese speziellen Anforderungen optimal, und seine Korrosionsbeständigkeit gewährleistet einen stabilen Betrieb unter feuchten Untertagebedingungen.
Obwohl 23CrNi3Mo in gewissem Maße auch für die Herstellung von geologischen Bohrgestängen für den Kohlebergbau geeignet sein mag, sprechen seine Leistungsmerkmale und seine praktischen Anwendungserfahrungen eher für die Herstellung von Gesteinsbohrgestängen.





