Was ist CO₂-Gasfrakturierung (CO₂-Gesteinssprengung)? Eine sicherere und effizientere Alternative zur Sprengung im Tagebau.
Die Gasfrakturierungstechnologie nutzt die rasche Expansion eines komprimierten Gases als Energieträger, um Materialien wie Gestein und Erz aufzubrechen. Bei Sprengungen im Tagebau bietet sie eine Alternative zu herkömmlichen Sprengladungen, indem sie durch physikalische oder chemische Verfahren einen hohen Innendruck in einem begrenzten Raum erzeugt und so ein kontrolliertes Aufbrechen des Gesteins ohne offene Flammen oder explosive Stoßwellen ermöglicht.

Das Verfahren basiert auf der schnellen Verdampfung und Expansion eines unter Druck stehenden Mediums – üblicherweise flüssigem Kohlendioxid oder Stickstoff. Ein mit dem Gasmedium gefülltes Fracking-Rohr wird in ein Bohrloch eingeführt. Beim Erhitzen oder Auslösen verdampft das Medium nahezu augenblicklich und erzeugt einen abrupten, kurzzeitigen Druckanstieg, der die Druckfestigkeit des Gesteins übersteigt. Das Gestein bricht daraufhin entlang vorgegebener Richtungen. Der gesamte Prozess vermeidet Detonationseffekte und kann für gerichtetes Fracking sowie zeit- und sequenzgesteuertes Fracking an unterschiedliche Betriebsanforderungen angepasst werden.
Vorteile gegenüber herkömmlichen Sprengstoffen Im Vergleich zu konventionellen Sprengverfahren bietet das Gasfracking mehrere wesentliche Vorteile:
Erhöhte Sicherheit: Es werden keine Zünder oder Sprengstoffe benötigt, wodurch das inhärente Explosionsrisiko an der Quelle reduziert wird und der Einsatz in beengten oder sensiblen Umgebungen wie Tunnelvortrieben und unterirdischen Fundamenten ermöglicht wird.
Reduzierte Sekundärgefahren: Das Verfahren erzeugt minimalen Steinschlag, geringere Staubemissionen und weniger Lärm, wodurch Schäden an der umliegenden Ökologie und geologischen Strukturen begrenzt werden.
Gleichmäßigere Fragmentierung: Durch kontrolliertes, druckbasiertes Brechen kann eine übermäßige Zerkleinerung des Erzes reduziert werden, wodurch die Rohstoffgewinnung und die Effizienz der nachgelagerten Verarbeitung verbessert werden.
Einfache Bedienung und Kosteneinsparungen: Die Ausrüstung ersetzt viele traditionelle pyrotechnische Materialien, wodurch der Arbeitsaufwand sinkt und standardisierte Verfahren ermöglicht werden, die in bestimmten Kontexten ohne herkömmliche Sprengverfahren umgesetzt werden können.
Gängige Ausrüstung und Materialien: Typische Komponenten sind CO₂-Fracking-Rohre, Einweg-Schläuche und verschiedene Sprengstoff-Auffangrohre. Diese Geräte ersetzen herkömmliche Sprengladungen und sind für sicheres, effizientes und zuverlässiges Fracking im Feldeinsatz konzipiert.
Anwendungen und Ausblick: Gasfrakturierungssysteme finden zunehmend Anwendung im Bergbau, Straßenbau, Baugrubenbau und anderen Bereichen – insbesondere dort, wo Sicherheit und Umweltschutz höchste Priorität haben. Als Technologie, die Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und betriebliche Effizienz vereint, revolutioniert die CO₂-basierte Gasfrakturierung die Sprengverfahren im Tagebau und etabliert sich als bevorzugte Option für Fragmentierungsaufgaben mit geringerem Risiko.





