Management von konischen Bohrstahlteilen: Verschleißfreie Werkzeuge vermeiden und Bohrkosten kontrollieren.
Auf einer kleinen Bohrstelle sieht konisches Bohrgestänge oft wie ein unbedeutendes Verschleißteil aus. Eine Stange ist leicht verbogen. Der Bohrkopf hat einen kleinen Riss. Die Verjüngung fühlt sich locker an, aber die Mannschaft muss noch einige Löcher bohren.
Das Werkzeug bleibt also im Einsatz.
An diesem Punkt steigen die Kosten. Ein verschlissenes, konisches Bohrgestänge birgt nicht nur die Gefahr des Bruchs. Es kann auch einen neuen Bohrmeißel beschädigen, die Bohrgeschwindigkeit verringern, die Ermüdung des Bedieners erhöhen und die Arbeiten zum Stillstand bringen – gerade dann, wenn es für die Mannschaft am ungünstigsten ist.
Eine gute Handhabung von Bohrstahl ist nicht kompliziert. Im Wesentlichen geht es um die korrekte Zuordnung, eine saubere Montage, eine disziplinierte Inspektion und das Wissen, wann ein Werkzeug das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hat.
Beginnen Sie mit dem Gesteinsbohrer, nicht mit dem Bohrmeißel.
Konisches Bohrgestänge findet breite Anwendung bei handgeführten Gesteinsbohrmaschinen und kleinen Bohrgeräten. Dank seiner einfachen Kegelverbindung eignet es sich ideal für Bau-, Steinbruch-, Straßenbau- und kleinere Bergbauprojekte.
Die Verbindung funktioniert aber nur dann einwandfrei, wenn das gesamte System in gutem Zustand ist.
Prüfen Sie vor jeder Schicht den Gesteinsbohrer selbst. Achten Sie besonders auf die Führungsbuchse. Eine stark verschlissene, gealterte oder verformte Buchse ermöglicht übermäßige Bewegungen des Bohrgestänges während des Bohrvorgangs. Diese Bewegungen erhöhen die Biegespannung und können zu vorzeitigem Gestängebruch führen.
Eine beschädigte Buchse muss mit dem passenden Werkzeug ausgetauscht werden. Der Weiterbetrieb mit einer verschlissenen Buchse spart keine Kosten, sondern verlagert diese auf Bohrgestänge, Bohrmeißel und Arbeitsausfall.
Beschädigte Ruten dürfen nicht mit neuen Bohrern vermischt werden.
Das Einsetzen eines neuen Kegelbohrers in eine gerissene, verbogene oder stark abgenutzte Stange mag zwar eine schnelle Möglichkeit zur Restnutzung des Lagerbestands darstellen. In der Praxis führt dies jedoch zu einer ungleichmäßigen Belastung der Kegelverbindung.
Das Ergebnis kann sein:
Schlechter Kontakt zwischen Rute und Biss
Reduzierte Stoßenergieübertragung
Schnellerer Kegelverschleiß
Gerissene Zierleisten
Stabbruch
Instabile Bohrleistung
Prüfen Sie vor der Montage den Stangenkörper, das Schaftende und die Verjüngung. Beschädigte oder sichtbar verformte Werkzeuge aus dem Gebrauch nehmen. Bohrer und Stange sollten als zusammengehöriges Paar verwendet werden und nicht aus zufällig vorhandenen Teilen zusammengesetzt werden.
Verwenden Sie geeignetes Werkzeug zum Entfernen von Kegelbohrern.
Die konische Verbindung ist stabil, aber nicht für eine gewaltsame Demontage ausgelegt.
Verwenden Sie das geeignete Werkzeug zum Entfernen des Bohrers und befolgen Sie die übliche Vorgehensweise. Vermeiden Sie es, mit unkontrollierter Kraft auf den Bohrer oder die Stange einzuschlagen.
Unsachgemäße Handhabung kann den Schaft des Meißels beschädigen, die Kontaktfläche des Konus verformen und die Stange schwächen. Ein Werkzeug mag nach einem harten Schlag noch brauchbar erscheinen, doch versteckte Schäden zeigen sich oft später in einem plötzlichen Ausfall.
Ein geringer Zeitaufwand für die korrekte Montage und Demontage ist günstiger als der Austausch eines kompletten Bohrgestänges.
Nachschleifen erfordert Präzision, keine Improvisation.
Konischer Bohrstahl kann manchmal durch kontrolliertes Nachschleifen wiederhergestellt werden, dabei muss jedoch die ursprüngliche Geometrie beachtet werden.
Die konische Stelle darf keiner nicht autorisierten Wärmebehandlung oder Härtung unterzogen werden. Durch Erhitzen können sich die Materialeigenschaften verändern und neue Spannungsspitzen entstehen. Eine scheinbar reparierte Stange kann unter Stoßbelastung versagen.
Beim Kegelnachschleifen müssen Durchmesser, Kegelwinkel und Kontaktfläche präzise kontrolliert werden. Ungenaue Bearbeitung kann zu Spalten zwischen Stange und Bohrmeißel führen. Diese Spalten verringern die Bohrleistung und können einen neuen Bohrmeißel schnell beschädigen.
Unerlaubte Modifikationen, nicht normgerechte Reparaturen oder mangelhafte Bearbeitung führen ebenfalls zu Garantieproblemen. Noch wichtiger ist, dass dadurch die Werkzeugleistung im praktischen Einsatz unberechenbar wird.

Verfolgen Sie Werkzeuge während ihrer gesamten Lebensdauer
Die besten Wartungssysteme sind oft einfach.
Führen Sie für jede Charge von konischem Bohrstahl grundlegende Aufzeichnungen:
Ausgabedatum
Arbeitsort
Felsbedingungen
Bohrmaschine
Bittyp und -größe
Geschichte des Wiedervermahlens
Schäden festgestellt
Entsorgungsdatum und -grund
Dies muss nicht um seiner selbst willen in Papierkram ausarten. Die Aufzeichnungen helfen, Muster zu erkennen. Wenn die Gestänge wiederholt in der Nähe des Schafts brechen, überprüfen Sie den Gesteinsbohrer und die Führungsbuchse. Wenn sich die Kegel zu schnell abnutzen, überprüfen Sie die Meißelpaarung und die Vorgehensweise beim Meißelwechsel. Wenn eine bestimmte Gesteinsart die Druckknöpfe frühzeitig zerstört, passen Sie die Meißelauswahl an.
Ohne Aufzeichnungen wirkt jeder Fehler zufällig. Mit Aufzeichnungen wird die wahre Ursache oft sichtbar.
Halten Sie sofort an, wenn diese Anzeichen auftreten
Bohren Sie nicht weiter mit einem Werkzeug, das offensichtliche Warnzeichen aufweist.
Nehmen Sie das Bohrgestänge außer Betrieb, wenn Sie Folgendes feststellen:
Beschädigung oder Versagen des Schaftendes
Ein gebogener Stangenkörper
Starker Kegelverschleiß
Risse in der Stange oder im Bohrfutter
Ungewöhnliches Bohrgeräusch
Plötzliche Änderungen der Penetrationsrate
Eine lose oder schlecht sitzende Bitverbindung
Ein beschädigtes Werkzeug kann eine eigentlich überschaubare Wartungsarbeit in einen gebrochenen Bohrgestänge im Bohrloch, einen beschädigten Bohrer oder einen Sicherheitsvorfall für den Bediener verwandeln.
Verwalten Sie den Lagerbestand genauso sorgfältig wie die Werkzeuge.
Übermäßige Lagerbestände binden Kapital und können dazu führen, dass alte Bestände in schlechtem Zustand lagern. Halten Sie stattdessen einen praxisgerechten Vorrat an aufeinander abgestimmten Stangen und Bohrern bereit, die auf die tatsächlich vor Ort eingesetzten Maschinen und Gesteinsverhältnisse abgestimmt sind.
Kegelbohrstahl ist bei sachgemäßer Anwendung nach wie vor eine kostengünstige Bohrlösung. Die Einsparungen ergeben sich nicht daraus, jedes Werkzeug bis zum Ausfall zu verwenden, sondern aus der Vermeidung von Schäden, der Sicherstellung des korrekten Sitzes und dem rechtzeitigen Austausch der Werkzeuge, bevor ein Ausfall weitere verursacht.
Gaea Rock liefert konischen Bohrstahl, konische Knopfmeißel, Schaftadapter, Bohrgestänge und weiteres Gesteinsbohrwerkzeug. Die Wahl des richtigen Konus, Meißeldesigns und der passenden Gestängelänge für Gestein und Ausrüstung trägt maßgeblich zur Steigerung der Bohrproduktivität und Senkung der Betriebskosten bei.




