Sicherheitsvorkehrungen für Bohrgestänge und Bohrmeißel
Aufgrund der steigenden Nachfrage der Industrie nach Bergbaumaschinen finden Zubehörteile wie Bohrgestänge (einschließlich Dreieck- und Schlitzbohrgestänge) und Diamantbohrkronen immer häufiger Verwendung. Der sichere Umgang mit Bohrgestängen und Bohrkronen erfordert die strikte Einhaltung standardisierter Verfahren.

Vorinspektion
Messen Sie den Durchmesser des Bohrers genau und vergewissern Sie sich, dass die Verbindungsgewinde den API-Spezifikationen entsprechen und keine Beschädigungen aufweisen.
Prüfen Sie, ob Zahnräder und Dichtungselemente intakt sind, ob der Zahneingriff normal und ohne ungewöhnliche Blockierungen erfolgt und ob die Schweißnähte frei von Rissen und Porosität sind.
Stellen Sie sicher, dass die Lager ordnungsgemäß montiert und fest sitzen. Düsen müssen korrekt und sicher installiert sein.
Dokumentieren Sie die Prüfergebnisse und die Seriennummern der Bohrer deutlich. Bohrer mit Qualitätsmängeln dürfen nicht in Betrieb genommen werden.
Installation
Halten Sie Düse und Bohrkörper beim Einbau von Düsen sauber. Achten Sie darauf, dass die Düsenoberflächen glatt und unbeschädigt sind und die Dichtungsringe intakt sind.
Schlagen Sie Düsen, Dichtungsringe oder andere Bauteile nicht mit Hämmern oder harten Werkzeugen, um Beschädigungen zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Düsen fest sitzen, um ein Verlieren während des Betriebs zu verhindern.
Verwenden Sie beim Einsetzen der Bohrer geeignete Ladevorrichtungen. Wenn Sie die Bohrer in einem Bohrerkasten aufbewahren oder transportieren, polstern Sie den Kasten mit Seilen, Lappen oder Polstermaterial aus, um zu verhindern, dass die Schneidwerkzeuge oder Zähne beschädigt werden.
Bohrarbeiten – besonderes Augenmerk auf PDC-Meißel
PDC-Bohrmeißel reagieren besonders empfindlich auf Bedienungsfehler. Kalibrieren Sie Messgeräte und automatische Aufzeichnungsgeräte vor dem Bohren, um die Genauigkeit der Geräteparameter sicherzustellen.
Sorgen Sie für einen reibungslosen und kontrollierten Bohrvorgang und passen Sie die Abstiegs- bzw. Bohrgeschwindigkeit entsprechend an. Seien Sie besonders vorsichtig beim Bohren in harten Gesteinsschichten, bei unregelmäßigen Bohrlochdurchmessern oder in abgelenkten Abschnitten.
Vermeiden Sie Stöße zwischen dem Bohrmeißel und der Bohrlochwand, da diese die Schneidwerkzeuge beschädigen oder die Bohrerspitzen verformen können. Dies kann zu einem vorzeitigen Ausfall der Dichtungskomponenten und anderer Teile führen.
Strenge Kontrollen, korrekte Installation und sorgfältige Bohrverfahren sind unerlässlich, um die Werkzeugstandzeit zu maximieren und sichere Bohrvorgänge zu gewährleisten.





