Parameteranpassung an Gesteinsbohranlagen: Sicherheit ist wichtiger als Effizienz – diese Details sollten Sie nicht vernachlässigen.

04-02-2026

Die Anpassung der Parameter an einer Gesteinsbohranlage ist für die Produktivitätssteigerung unerlässlich. Wird die Sicherheit jedoch vernachlässigt, können selbst optimale Einstellungen zu Unfällen führen. Ob Anfänger oder erfahrener Anwender – Sicherheit hat immer oberste Priorität. Die folgenden Sicherheitsvorkehrungen für die Parametereinstellung müssen unbedingt eingehalten werden.

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  1. Vorbereitungen vor der Anpassung – keiner dieser drei Schritte darf übersprungen werden.

  • Stromzufuhr unterbrechen und isolieren. Parameteränderungen sind niemals zulässig, solange das Stromversorgungssystem der Bohranlage unter Spannung steht. Selbst eine geringfügige versehentliche Aktivierung kann einen plötzlichen Neustart verursachen; rotierende Bohrgestänge und bewegliche Bauteile können schwere Verletzungen hervorrufen. Vor Beginn von Einstellungen ist stets die Stromzufuhr zu unterbrechen und sicherzustellen, dass die Bohranlage vollständig stillsteht.

  • Räumen Sie den Arbeitsbereich frei. Entfernen Sie Hindernisse, lose Werkzeuge, stehendes Wasser sowie brennbare oder explosive Materialien. Stehendes Wasser birgt die Gefahr eines Stromschlags; herumliegende Gegenstände können Stolperfallen darstellen. Arbeiten Sie in einem trockenen, offenen Bereich, um Gefahren zu minimieren.

  • Tragen Sie die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung. Schutzhelme schützen vor herabfallenden Gegenständen, rutschfeste Handschuhe verhindern Schnittverletzungen durch Bauteile, Schutzbrillen schützen vor herumfliegenden Steinchen und Gehörschutz reduziert Hörschäden durch Lärm. Diese Ausrüstung gehört zur Grundausstattung – verzichten Sie nicht aus Bequemlichkeit darauf.

  1. Risiken bei der Anpassung – Beachtung der betrieblichen Details

  • Beim Einstellen hydraulischer Parameter (Systemdruck, Stoßdruck usw.) müssen die Steuerventile langsam und kontrolliert betätigt werden. Schnelle Druckänderungen können Hydraulikleitungen zum Bersten bringen; unter Druck stehende Ölspritzer können schwere Verletzungen verursachen, und plötzliche Belastungen können Bauteile beschädigen.

  • Berühren Sie niemals rotierende Teile, solange die Maschine läuft. Bohrgestänge, Bohrmeißel und andere schnell rotierende Bauteile können sich selbst bei kurzem Kontakt leicht verfangen und eine Person hineinziehen. Warten Sie immer, bis die Maschine vollständig zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie an Antriebs- oder rotierenden Teilen arbeiten.

  • Vor dem Ändern von Schubkraft, Drehmoment oder ähnlichen Parametern muss sichergestellt werden, dass das Bohrgestänge exakt mittig im Bohrloch ausgerichtet ist. Ungleichmäßige Belastung kann zu heftigen Vibrationen, Gestängebruch und umherfliegenden Fragmenten mit hoher Geschwindigkeit und katastrophalen Folgen führen.

  1. Prüfung nach der Justierung – Sicherheitsbeobachtung ist obligatorisch

  • Die Durchführung der Justierungen beseitigt das Risiko nicht. Während der ersten Probebohrung müssen sich die Bediener in einem ausgewiesenen Sicherheitsbereich aufhalten und den direkten Bohrlochstrahl meiden, um die Gefährdung durch umherfliegende Teile oder ein gebrochenes Bohrgestänge zu minimieren.

  • Überwachen Sie das Maschinenverhalten während der Probebohrung genau. Sollten ungewöhnliche Vibrationen, seltsame Geräusche oder ein Festklemmen des Bohrers auftreten, stoppen Sie den Vorgang sofort und führen Sie eine Überprüfung durch. Bohren Sie nicht weiter, da ein erzwungenes Weiterdrehen der Anlage ein kleines Problem zu einem größeren Schaden führen kann.

  • Achten Sie besonders auf den Abtransport des Bohrkleins. Falls Späne oder Bohrklein das Bohrloch verstopfen, stoppen Sie den Vorgang und entfernen Sie die Verstopfung, bevor Sie fortfahren. Ein fortgesetzter Betrieb gegen eine verstopfte Bohrlochmündung erhöht die Belastung und kann die Anlage überlasten oder beschädigen.

  1. Ausrüstungs- und Personalmanagement – ​​Kontrollmechanismen zur Gewährleistung der Sicherheit

  • Die Nennleistungsgrenzen des Bohrgeräts dürfen niemals überschritten werden. Parameter wie maximale Aufprallenergie und maximale Drehzahl stellen Sicherheitsgrenzen dar; deren Überschreitung birgt das Risiko von Bauteilüberlastung, katastrophalem Versagen oder Hydraulikexplosionen.

  • Parametereinstellungen dürfen nur von geschultem Personal vorgenommen werden. Unqualifizierte Personen dürfen diese Arbeiten nicht durchführen. Vor jeder Änderung müssen die Bedienungsanleitung des Geräts, die korrekten Vorgehensweisen und die Parametergrenzen gelesen und verstanden werden. Blindes oder unüberlegtes Einstellen gefährdet die Sicherheit.

  • Nach Abschluss der Arbeiten die Parameter auf die sicheren Standardeinstellungen zurücksetzen, die Stromzufuhr unterbrechen und eine Reinigung sowie eine Inspektion durchführen. Alle während der Einstellungen festgestellten Auffälligkeiten dokumentieren. Aussagekräftige Protokolle unterstützen die zukünftige Wartung und helfen, potenzielle Sicherheitsrisiken schnell zu erkennen.

Effizienz ist wichtig, Sicherheit jedoch noch wichtiger. Kleine Fehler bei der Parametereinstellung können schwerwiegende Folgen haben. Prägen Sie sich diese Vorsichtsmaßnahmen ein und stellen Sie sicher, dass jede Parameteränderung sowohl effektiv als auch sicher ist.

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