Die Vorabprüfung von hydraulischen Gesteinsbohrgeräten ist keine Formalität – sie ist die Grundlage für Sicherheit und Produktivität.

04-03-2026

Die Teams vor Ort bezeichnen die Vorabinspektion oft als „lebensrettenden Kontrollpunkt“ und „Schutztor für die Ausrüstung“. Viele vernachlässigen sie, ohne zu realisieren, dass sie die Maschinenlebensdauer, die Sicherheit der Arbeiter und den Projektfortschritt direkt beeinflusst. Deshalb ist die Inspektion vor Inbetriebnahme und Bohrarbeiten unerlässlich.

Hydraulic Rock Drills

1) „Betrieb mit versteckten Fehlern“ verhindern und die Maschine schützen

Hydraulische Gesteinsbohranlagen arbeiten unter hoher Belastung. Nach dem Abschalten können versteckte Probleme wie gelockerte Bauteile oder anormaler Druck bestehen bleiben und nach dem Wiederanlauf schnell zu Ausfällen führen.
Der Druck im Akkumulator ist der wichtigste Prüfparameter und sollte in jeder Schicht überprüft werden:

  • Hochdruckspeicher: 3–4 MPa unterhalb des Kragendrucks (maximal 11 MPa)

  • Niederdruckspeicher: 2,0–2,5 MPa

Ist der Druck zu hoch, können Schläuche platzen und Mechanismen blockieren. Ist er zu niedrig, sinkt die Aufprallenergie und der Verschleiß der Bauteile beschleunigt sich.
Eine kurze Überprüfung des Bohrgestänges, der Schläuche und der Schalter hilft außerdem, kleinere Mängel frühzeitig zu erkennen und so Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu reduzieren.

2) Personal schützen und eine wirksame Sicherheitsbarriere errichten

Hydraulische Bohrmaschinen arbeiten mit hohem Druck und hoher Drehzahl. Ohne regelmäßige Überprüfung ist die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsvorfällen deutlich höher.

  • Übermäßiger Druck im Druckspeicher kann zu Schlauchbrüchen und Verletzungen durch heißes Öl führen.

  • Lose Bohrgestänge können sich lösen und Personal treffen.

  • Beschädigte Wasserdichtungen können undicht werden und zu Kurzschlüssen führen.

Eine Vorprüfung vor dem Bohren identifiziert diese Gefahren im Voraus und verhindert Unfälle an der Quelle, sodass die Bediener mit Zuversicht arbeiten können.

3) Produktivität steigern und Baukosten senken

Das Auslassen von Inspektionen mag zwar zeitsparend erscheinen, doch Ausfälle können zu langen Stillständen, Verzögerungen im Zeitplan und Geldverschwendung führen.
Eine ordnungsgemäße Inspektion hält die Ausrüstung in optimalem Zustand, unterstützt den kontinuierlichen Betrieb, verlängert die Lebensdauer und verringert die Wartungshäufigkeit – das spart Zeit, Arbeitsaufwand und Kosten.

4) Fünf praktische Punkte, die vor dem Bohren unbedingt überprüft werden müssen

Das Verfahren ist nicht kompliziert. Beachten Sie diese fünf Punkte:

  1. Druck im Akkumulator: Der Hochdruck sollte 3–4 MPa unter dem Anpressdruck (max. 11 MPa) liegen; der Niederdruck sollte 2,0–2,5 MPa betragen. Bei Abweichungen vom zulässigen Bereich sofort nachjustieren.

  2. Wichtige Komponenten: Bohrgestänge und Spülkopfdichtungen prüfen; beschädigte Wasserdichtungen sofort ersetzen.

  3. Anschlusspunkte: Seitenschrauben und Schrauben der hinteren Endabdeckung prüfen; lose oder beschädigte Teile reparieren oder ersetzen.

  4. Unterstützungssysteme: Sicherstellen, dass die Luftschmierung ungehindert funktioniert, die Schmierstoffsorte korrekt ist und ausreichend Ölmenge vorhanden ist.

  5. Bedienfunktionen: Schalter und Bedienhebel auf korrekte Empfindlichkeit und Reaktionsfähigkeit prüfen.

Die Vorabinspektion ist keine bloße Pflichterfüllung. Sie stellt eine direkte Verantwortung für Ausrüstung, Personal und Projektabwicklung dar.
Ein kurzer Zeitaufwand verhindert den Betrieb mit versteckten Fehlern, reduziert das Unfallrisiko und steigert die Effizienz. Die Regel für jedes Team sollte einfach sein: Vor jeder Inbetriebnahme gründlich prüfen. Durch konsequente Umsetzung können Bauunternehmen Sicherheit und Produktivität gewährleisten und Projekte reibungslos voranbringen.

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