Wie man Bohrgestänge für verschiedene Minentypen auswählt

20-02-2026

Im Bergbau ist das Bohrgestänge die zentrale Komponente für Gesteinsbohrungen und die Herstellung von Bohrlöchern; sein Material, seine Konstruktion und seine Leistungsfähigkeit bestimmen unmittelbar die Bohreffizienz, die Betriebskosten und die Sicherheit. Da die geologischen Bedingungen und die Abbauintensität je nach Minentyp erheblich variieren, ist die Auswahl des richtigen Bohrgestänges für die jeweilige Anwendung unerlässlich, um Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern.

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Im Tagebau trifft man häufig auf hartes Gestein und benötigt daher Bohrungen mit großem Durchmesser, die in offener Umgebung mit leistungsstarken Geräten durchgeführt werden. Für diese Bedingungen eignen sich massive Gestänge oder Gestänge mit Gewindeverbindungen besonders gut. Diese aus hochfestem legiertem Stahl gefertigten und für hohe Schlagfestigkeit geschmiedeten Gestänge widerstehen den hochfrequenten Stoßbelastungen von Übertagebohrern und sind ideal für Tieflochsprengungen. Gewindeverbindungen ermöglichen einen schnellen Meißelwechsel, verbessern die Betriebskontinuität und reduzieren Gestängebruch und -verschleiß durch hartes Gestein.

Untertagebergwerke sind durch den begrenzten Tunnelraum eingeschränkt, weisen typischerweise mittelgroße bis kleine Bohrungen auf und haben oft komplexe geologische Strukturen mit zerklüftetem Gestein und Klüften. Für solche Bedingungen werden leichte Hohlstangen oder hydraulische Bohrgestänge empfohlen. Hohlstangen sind leicht und wendig, was Winkeleinstellungen in beengten Räumen erleichtert; hydraulische Bohrgestänge, die von präzisen Hydrauliksystemen angetrieben werden, bieten beim Bohren in zerklüftetem Gestein eine höhere Stabilität, wodurch das Risiko von Blockierungen oder Brüchen verringert und weniger Staub erzeugt wird – ein Vorteil für die Sicherheit unter Tage und den Umweltschutz.

Kohlebergwerke bergen besondere Gefahren, darunter die Explosionsgefahr durch Gas und Kohlenstaub. Die Kohleflöze und das umgebende Gestein sind relativ weich. Daher sind flammhemmende und antistatische Bohrgestänge erforderlich. Diese Gestänge sind mit speziellen Beschichtungen versehen, die Flammschutz bieten und statische Aufladung ableiten. Dadurch wird die Gefahr minimiert, dass Reibungsfunken einen Unfall auslösen. Bei weichen, einsturzgefährdeten Kohleflözen tragen Bohrgestänge mit glatten Schaftoberflächen dazu bei, den Bohrwiderstand zu verringern und das Risiko von Bohrlochversagen und -verstopfungen zu reduzieren.

Bei Sand- und Kiesabbauprojekten (Gesteinsgewinnung) wird üblicherweise verwittertes oder weiches Gestein abgebaut. Aufgrund der hohen Bohrintensität und -frequenz ist Verschleißfestigkeit jedoch entscheidend. Verschleißbeschichtete Bohrgestänge – deren Schäfte mit verschleißfesten Legierungsbeschichtungen besprüht sind – verbessern die Abriebfestigkeit und Lebensdauer erheblich. Im Vergleich zu Standardbohrgestängen kann die Austauschhäufigkeit um mehr als 30 % reduziert werden, wodurch die Kosten für Verbrauchsmaterialien gesenkt und die kontinuierliche, großflächige Gesteinsgewinnung ermöglicht wird.

Die Wahl des richtigen Bohrgestänges ist nicht allein eine Frage der Anpassung an das jeweilige Mineral; sie erfordert eine umfassende Bewertung der geologischen Gegebenheiten, des Gerätetyps und der Betriebsintensität. Die Bohrgestänge von Xinjiang Jianfeng Engineering Machinery wurden für unterschiedliche Bergbauszenarien entwickelt und unterliegen bei der Materialauswahl, dem Schmieden und der Verarbeitung strengen Qualitätskontrollen. Diese maßgeschneiderten Lösungen bieten Bergwerken eine effiziente und dauerhafte Bohrleistung, die sowohl eine sichere Gewinnung als auch eine höhere Wirtschaftlichkeit ermöglicht.

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